Die Ausbildung
Die Gruppengröße beträgt in der Regel 5 bis 6 Hund-Halter-Paare. Größere Gruppen werden geteilt oder von zwei Trainern
gleichzeitig betreut. So kann ein optimaler Ausbildungserfolg garantiert werden.
Welpengruppe
In der Welpengruppe steht vor allem das Spielen im Vordergrund. Dadurch sollen schon die ganz "Kleinen" das Verhalten
gegenüber Artgenossen und erste Grundbegriffe, wie Sitz, an der Leine laufen oder das Kommen lernen, wenn Frauchen
oder Herrchen ruft.
Junghundgruppe
Junghunde, auf dem Weg zum Erwachsenwerden, testen gerne mal bei ihrem Chef oder gegenüber Artgenossen,
ihre Grenzen aus. Deshalb ist es vor allem in der "Hundepubertät" wichtig, ihnen diese Grenzen deutlich zu machen.
Mit Konsequenz und vor allem viel Lob, lernt der jugendliche Hund seinen Halter als Rudelführer zu akzeptieren und sich
Artgenossen gegenüber ordentlich zu benehmen. Übungen wie Sitz, Platz, Bleib und Bei- Fuß- Gehen an der Leine stehen
auf dem "Stundenplan".
Erwachsene Hunde
Auch erwachsene Hunde freuen sich über Kontakte zu Artgenossen zum Spielen und auf die Arbeit mit ihrem Halter. Selbst
Hunde, bei denen die Ausbildung im Welpen- und Jugendalter vernachlässigt wurde, lernen mit Spaß das Bei- Fuß-
Gehen oder auf Befehl zu kommen. Hunde, die in der Ausbildung fortgeschritten sind, können zur Begleithundprüfung vorgestellt werden.
Raufergruppe
In der Raufergruppe steht das sogenannte Deeskalationstraining im Vordergrund.
In dieser Gruppe sind ausschließlich Hunde mit besonderen Verhaltensauffälligkeiten.
Diese Tiere haben in der Regel ein gestörtes Sozialverhalten und greifen Artgenossen grundlos und oft intensiv an.
Wir arbeiten diese Hunde weitgehend ohne Leine und je nach Agressionsstufe teilweise mit Gitterbeißkorb.
Meist zeigt sich schon nach kurzer Trainingsteilnahme eine deutliche Besserung des Verhaltens.
Ziel ist die loyale Einstellung der Tiere zu Artgenossen, um Frauchen und Herrchen einen geruhsamen
Spaziergang zu ermöglichen.